Für alle, die in den letzten zwei Jahren in einer Mine gelebt haben, hier noch mal kurz das Spielprinzip von Minecraft: Ohne Ausrüstung und Anleitung wacht man zu Beginn in einer lauschigen Landschaft mit Wald-, Schnee- und Wüstengebieten auf.Weil es kein Tutorial gibt, prügelt man probeweise auf Bäume ein und merkt schnell: Alles in der blockigen Welt von Minecraft lässt sich zerlegen. Mit den so gewonnenen Rohstoffen setzt man neue Blöcke in die Landschaft und baut sich so einen Unterstand, ein kleines Haus, eine Burg usw. Außerdem lassen sich mit Werkbank und Ofen eine Fülle von Gegenständen (Rüstung, Äxte, Fenster etc.) herstellen. Blöd nur, dass man die Crafting-Rezepte dafür selber herausfinden (oder aus dem Internet besorgen) muss. Denn wie gesagt: Eine Anleitung gibt es in Minecraft nicht. So findet man denn auch selber schmerzhaft heraus, dass nach Sonnenuntergang Zombies, Skelette, Spinnen und andere Monster durch die idyllischen Levels marodieren.Wohl dem, der sich bis dahin schon eine Schutzhütte errichtet hat. Wem der so genannte »Survival Mode« zu stressig ist, der vergnügt sich im »Creative Mode« als Baumeister ohne Monster und mit unendlich vielen Rohstoffen. Dann fühlt sich Minecraft tatsächlich an wie der oft zitierte Lego-Baukasten. Überhaupt Gefühl: Mit seiner blockigen, stilsicheren Optik und der fantastischen, aber sparsam eingesetzten Musik des deutschen Musikers Daniel Rosenfeld (besser bekannt als C418) erzeugt Minecraft eine ganz eigene Atmosphäre. Oder um es mit Indie-Legende Jason Rohrer (Passage, Inside a Star-filled Sky) zu sagen: »Minecraft zu spielen ist eine spirituelle Erfahrung.«


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